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18.01.2009

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Newsletter 11/08 - Teil 3

3. Vier Empfehlungen im Fachgebiet Chirurgie

Vier Empfehlungen im Fachgebiet Chirurgie:

A. Der dreitägige Seminar "Viszeralchirurgie in Praxis" speziell für Ärzte in der Weiterbildung zum Facharzt für Chirurgie oder Viszeralchirurgie. Es werden vor allem grundlegende allgemeinchirurgische, offene Operationsverfahren mit einem Schwerpunkt auf die Viszeral- und Gefäßchirurgie vermittelt.

Der Fleiß kommt stets vor dem Preis: 3 Tage Hands-on im Team von 2-3 Kollegen und je einem Tutor = 30 CME/Fortbildungspunkte ...mehr

B. Das zweitägige Seminar "Flexible Endoskopie, NOTES" - ein Hands-on Seminar zu Grenzen und Möglichkeiten der flexiblen Endoskopie im chirurgischen Einsatz, insbesondere NOTES.

NOTES- Wo geht die Reise hin? - Ein praxisnahe Standortbestimmung. [... mehr]

C. Das Hands-on Seminar "Interdisziplinäres NOS-Training" zu Grenzen und Möglichkeiten von NOS-Hybridverfahren, die am Patienten erfolgreich angewandt werden können.

Im Team an die Grenzen des Gewohnten gehen, sich für Neues entscheiden - NOS in klinischen Alltag. [... mehr]

D. Das Seminar "Nahttechniken und Lappenplastiken": Speziell für junge Ärzte und Ärztinnen: Grundlagenwissen und Fertigkeiten in der MKG-Chirugie - Nahttechniken und Lappenplastiken im Kopf-/Halsbereich inklusive mikrovaskulär-reanastomosierter Gewebetransfer.

Hands-on im wahrsten Sinne des Wortes, kleine Teams, Klasse Referenten. [... mehr]

A) Viszeralchirurgie in Praxis

Die Demonstration und das Training grundlegender allgemeinchirurgischer
offener Operationsverfahren mit dem Schwerpunkt Viszeral- und Gefäßchirurgie steht im Mittelpunkt des dreitägigen Seminars Viszeralchirgie in Praxis am 26.-29. März 2009:

Die Referenten:

PD Dr. med. Jürgen Tepel
Klinik für Allgemeine Chirurgie und Thoraxchirurgie,
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel

Dr. med. Martin Locher
MVZ Chirurgie, Ostseeklinik Kiel

Dr. med. Jan-Hendrik Egberts
Klinik für Allgemeine Chirurgie und Thoraxchirurgie,
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel

Dr. med. Sebastian Hinz
Klinik für Allgemeine Chirurgie und Thoraxchirurgie,
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel

Die Themen:

Theorie und Praxis:
• Darmresektionen und Darmanastomosen, Strikturoplastik

Theorie und Praxis:
• Magenresektionen und Magenanastomosen, Gastroenterostomie

Theorie und Praxis:
• Gallenblasen- und Gallenwegschirurgie,Leberresektion, Gefäßoperationen

Theorie und Praxis:
• Milz und Pankreas

Zur Anmeldung geht es hier:

Qualitätssicherung

- Das letzte Seminar erhielt die Note 1,19(mehr).

Wenn Sie das sehr gute Urteil der letzten Seminarteilnehmer interessiert, dann lesen hier sie weiter.

Hier einige Meinungen danach:

Ein Kurs, der Spaß macht und sehr effizient ist." Tanja Kuschel, Höxter

" Hands-on…im wahrsten Sinne des Wortes. Perfekte Mischung aus Eigenverantwortlichkeit und geduldiger Anleitung!"Sebastian Carpenter, Hamburg

" Empfehlenswerter Kurs, da die Möglichkeit zu praktischen Übungen in ausreichendem Maße möglich ist und mittels Freude von
Seiten der Tutoren, etwas beizubringen, wenig Theorie." Martina Tasch, Gladbeck

" Sehr empfehlenswerter Kurs, großer Lernerfolg, viel Spaß und Freude am Lernen; Erlangungen des Gefühls zum Umgang mit verschiedenen
Geweben; super Anleitung und Vermittlung operations-taktischer Grundlagen" Ilhami Benli, Frankfurt/Main


Ausführliche Informationen finden Sie
hier:

B) Flexible Endoskopie, insbesondere NOTES

Neu im Programm ist ein zweitägiges Hands-on Seminar zu den Grenzen und Möglichkeiten der flexiblen Endoskopie im chirurgischen Einsatz, insbesondere NOTES.

Die flexible Endoskopie im chirurgischen Einsatz wird sicherlich eine immer bedeutendere Rolle spielen. Gerade im Bereich der Endoskopie hängt die Kompetenz nicht nur von theoretischer Ausbildung ab sondern auch von praktischer Erfahrung. Diese Hands-on-Seminare stellen einen wichtigen Beitrag dar, um handwerkliche Fertigkeiten unter der Anleitung erfahrener Gastroenterologen und Chirurgen zu trainieren.

Diagnostische und therapeutische Eingriffe über natürliche Körperöffnungen (NOTES) zu ermöglichen, ist eine neue Idee, erwachsen aus dem Wunsch, die Invasivität konsequent weiter zu minimieren. Dieses Konzept baut auf den Erfolgen der flexiblen gastroenterologischen Endoskopie und der minimal-invasiven Chirurgie auf. Insgesamt befindet man sich noch weit am Anfang einer neuen Entwicklung. Die Frage nach der Machbarkeit vielfältiger Eingriffe im Peritoneal- und Retroperitonealraum ist noch lange nicht beantwortet. Ziel des Workshops ist es, die Möglichkeiten und die Grenzen der flexiblen Endoskopie im chirurgischen Einsatz zu erfahren.

Das Seminar findet in Verbindung mit der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft Endoskopie und Sonographie (CAES) der Deutschen Gesellschaft für Viszeralchirurgie (DGVC) statt.

Es erwartet Sie ein erfahrenes Team von Referenten:

Dr. J. Bernhardt
Klinik für Chirurgie, Klinikum Südstadt Rostock, (NOS-1; NOS-06)

Dr. P. Collet
Chirurgische Endoskopie, Klinikum Mannheim, (NOS-05)

Professor Dr. K. E. Grund
Zentrum für Medizinische Forschung, Experimentelle Chirurgische Endoskopie, Universitätsklinikum Tübingen, (NOS-04)

Professor Dr. S. Hollerbach
Klinik für Gastroenterologie, Allgemeines Krankenhaus Celle, (NOS-03)

PD Dr. G. Kähler
Chirurgische Endoskopie, Klinikum Mannheim, (NOS-02)

PD Dr. K. Ludwig
Klinik für Chirurgie, Klinikum Südstadt Rostock, (NOS-01)

Dr. P. N. Meier
Medizinische Klinik II (Kirchrode), Diakoniekrankenhaus Henriettenstiftung Hannover, (NOS-02,NOS-05)

PD Dr. D. Schilling
Medizinische Klinik II, Diakoniekrankenhaus Mannheim, (NOS-03, NOS-06)

Die nächsten Termine sind:

NOS-11 03.–04.12.08

Ausführliche Informationen finden Sie hier:

C) Interdisziplinäres NOS-Training

Neu im Programm ist ein zweitägiges Hands-on Seminar zu den Grenzen und Möglichkeiten von NOS-Hybridverfahren im chirurgischen Einsatz - ein interdisziplinäres NOS-Training.

Nach der Ära der Laparotomie im 19. Jahrhundert war das 20. Jahrhundert durch den Aufstieg und die Etablierung der laparoskopischen Chirurgie gekennzeichnet. Den Patienten nützen die Vorteile der perioperativen Phase, wie weniger Schmerz, verkürzte Hospitalisation, beschleunigte Rekonvaleszenz sowie eine günstige Kosmetik. Trotz des vollzogenen Paradigmenwechsels stellt sich die Frage, ob die Chirurgie noch schonender und effizienter werden kann?

„Natural Orifice Surgery“ (NOS), die Chirurgie über natürliche Körperöffnungen, erhebt den Anspruch, diese Ziele zu realisieren. Einige Eingriffe, wie Cholezystektomie, Myomektomie und Nephrektomie werden mittlerweile in NOS-Hybridverfahren an Patienten erfolgreich angewandt.

Trotz der nachgewiesenen technischen Machbarkeit bleibt diese Methode noch experimentell und bedarf daher einer fundierten prospektiven Evaluation. Das NOS Training wird Ihnen sowohl solides Wissen als auch ausreichende praktische Fertigkeiten vermittelt. Es stehen diejenigen Operationen in Mittelpunkt, deren Anwendung zurzeit am Patienten in Frage kommt.

Das Seminar findet in Verbindung mit der New European Surgical Academy (NESA) statt.

Die Fakultät der Referenten:


Dr. Eckhard Bärlehner
ehemaliger Chefarzt der Chirurgischen Klinik,
HELIOS Klinikum Berlin-Buch

PD Dr. Tahar Benhidjeb
Oberarzt der Klinik für Allgemein-, Visceral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie, Charité, Campus Mitte
NOS-Projektleiter in der NESA, Berlin-Buch

Dr. Jens Burghardt
Chefarzt der Klinik für Chirurgie,
Evangelisch-Freikirchliche Krankenhaus, Rüdersdorf

Dr. Matthias Federlein
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Sana Klinikum Lichtenberg, Berlin
Prof. Dr. h.c. Michael Stark
Präsident der New European Surgical Academy (NESA), Berlin-Buch

Die Termine:

- iNOS-05 11.–12.112.08 (ausgebucht
- iNOS-06 15.-16.01.09
- iNOS-07 26.-27.02.09

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D) Nahttechniken und Lappenplastiken

Speziell für junge Ärzte und Ärztinnen wird das Grundlagenwissen des Umgangs mit Nahtmaterial und Instrumenten vermittelt. Es werden sowohl die Grundsätze von Material- und Instrumentenkunde, die Anatomie der Haut sowie die Wundheilung unter physiologischen und pathophysiologischen Bedingungen als auch die Nahttechniken unter besonderer Berücksichtigung plastisch-rekonstruktiver Gesichtspunkte vermittelt und am In-vivo-Modell trainiert.

Darüber hinaus werden die Nachbehandlung, der Umgang mit Komplikationen (hypertrophe Narben, Keloide, Wundinfektionen) sowie deren Therapie behandelt. Außerdem bildet die Wundversorgung unter regionalplastischen Gesichtspunkten einen Baustein des Seminars.

Dem erfahrenen Referententeam wünschen wir eine erfolgreiche Fortsetzung:

Prof. Dr. med. Giulio Ingianni
Plastische und Handchirurgie, HELIOS Klinikum Wuppertal

Dr. med. Gaston Schley
Dermatologie, HELIOS Klinikum Schwerin

Dr. med. Thomas Wilhelm
HNO-Heilkunde, Kopf-/Hals- und plastische Gesichtschirurgie, HELIOS Kliniken Leipziger Land

Die Zielgruppe:

Dermatologen, Augenärzte, MKG-Chirurgie, HNO-Ärzte, Chirurgen, Unfallchirurgen, Gynäkologen

Die Themen im Überblick:

• Grundlagen der chirurgischen Nahttechnik
• Materialien und Instrumente
• praktische Übungen zur Nahttechnik (Subkutan-, Intrakutan- und Hautnähte)
• Transpositionslappenplastiken
• Verschiebelappenplastiken
• Rotationslappenplastiken
• Random pattern flap
• Freie Transplantate (Spalt-, Vollhauttransplantate, composite grafts)
• Axial pattern flap (Stirnlappen, M. pectoralis major-Lappen)
• Techniken der Mikrochirurgie (Gefässanastomosen, Nervennähte)
• Mikrovaskulär-reanastomosierter Gewebetransfer

Akkreditierung:

24 CME/Fortbildungspunkte - LAEKB

Bewertung:
Das letzte Seminar erhielt die Note 1,07 (mehr). Weitere Ergebnisse - hier.

Nächster Termin:
Teilnahme rechzeitig buchen: 25 - 27. Juni 2009

Ausführliche Informationen - hier: