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19.01.2011

Newsletter 09/09 - Teil 5

5. Perspektiven und Karriere

Atemwegsinfekt: Einsatz für Calci Toni?

©von Dr. Thorsten Braun, 23.10.2009

Noch immer werden Antibiotika falsch oder über einen zu langen Zeitraum eingesetzt. Eine Schweizer Forschergruppe konnte zeigen, dass ein Bluttest die Diagnose von Atemwegsinfekten vereinfacht und die Dauer der Antibiotikatherapie verkürzt.… mehr

Fetthormon mindert Sepsis

©FOCUS.: 13.10.09

Ein natürlicher Entzündungshemmer aus dem Fettgewebe erhöht möglicherweise die Chancen, eine Sepsis, häufig auch als Blutvergiftung bezeichnet, zu überleben.

Übergewichtige Menschen sind durch eine Blutvergiftung (Sepsis) überdurchschnittlich gefährdet. Das liegt möglicherweise daran, dass sie meist eine niedrige Konzentration des Fetthormons Adiponectin haben. Und niedrige Adiponectin-Spiegel steigern das Sterberrisiko durch eine Sepsis, wie kanadische Forscher jetzt an Mäusen zeigen konnten.
.....mehr

Zitternde Hände und molekularer Handschlag

©Quelle: idw, 23.10.2009

Das Fragile X Tremor/Ataxie Syndrom ist eine der häufigsten neurodegenerativen Krankheiten. Man geht davon aus, dass sie durch einen Mangel an dem Protein Pur-alpha ausgelöst wird. Forscher gelang es, die Röntgenkristallstruktur von Pur-alpha zu entschlüsseln.

Bei den meist männlichen FXTAS-Patienten treten die Symptome etwa ab dem 55. Lebensjahr auf. Dabei führt das sich fortschreitend verstärkende Nervenleiden zu einem Zittern der Hände (Tremor) und zu Gleichgewichtsstörung sowie Fallneigung beim Gehen (Ataxie). Häufig wird auch eine Beeinträchtigung der kognitiven Fähigkeiten und Demenz beobachtet....mehr

Notfallmedizin: Facharzt gesucht

von Aleksandra Nowakowska, 16.10.2009

Die Deutsche Gesellschaft Interdisziplinäre Notfallaufnahme (DGINA) fordert eine Facharztweiterbildung für Notfallmediziner - bislang ohne sichtbares Ergebnis. Obwohl Deutschland im Zugzwang ist, da bereits dreiviertel der europäischen Länder eine solche Ausbildung vorzuweisen haben.

"Innerhalb kürzester Zeit müssen Ärzte und Pflegepersonal in einer Notaufnahme wichtige Entscheidungen zur weiteren Behandlung fällen. Dazu gehört ein umfassendes Wissen und viel Erfahrung", erläutert Raik Schäfer, leitender Oberarzt der Notfallaufnahme des Universitätsklinikums Jena....mehr

Arzt - ein Beruf mit Perspektive?

Standpunkte 2009
© Dr. med. Gebhard von Cossel, SANA, Berlin

Die Meinungen über die Attraktivität des Arztberufes gehen weit auseinander: Auf der einen Seite gibt es noch den „Halbgott in Weiß“, der in seinem frisch gestärkten Kittel über die Station schwebt und die Patienten quasi per Handauflegen heilt. Auf der anderen Seite kennt Jeder das Bild vom schuftenden Assistenzarzt, der Samstag nachts um drei eine nichtendenwollende Menge an Patienten in der Rettungsstelle versorgt und dafür mit einem Hungerlohn für den Bereitschaftsdienst abgespeist wird. Beide Bilder sind natürlich überholt. Doch wohin geht die Reise wirklich?

Noch immer steht der Arztberuf an der Spitze der Beliebtheitsskala aller Berufe in Deutschland, der Zustrom zum Medizinstudium ist ungebrochen hoch. Arbeitslosigkeit ist unter Ärzten praktisch unbekannt, die Finanzkrise verschont die Krankenhäuser derzeit noch. Auch wenn es vielleicht nicht so aussehen mag, haben sich die Arbeitsbedingungen durchaus verbessert. Überlange Dienste gehören mehr und mehr der Vergangenheit an, auch die Bezahlung hat sich durch neue Tarifverträge spürbar positiv verändert.

Dennoch liegt weiterhin vieles im Argen. In puncto Weiterbildung und vor allem in deren Strukturierung besteht noch erheblicher Nachholbedarf. Noch viel zu oft werden Weiterbildungsinhalte im Stationsalltag nur „zufällig“ vermittelt und eine breit gefächerte Weiterbildung wird durch die zunehmende Spezialisierung der Fachabteilungen erschwert.

Zum vollständigen Interview [66 KB]

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