last updated:
19.01.2011
1. Zwei Jubiläen im Doppelpack: 70. Seminar „Beatmungsoptimierung“ und 25. TOP-Course
Am vergangenen Wochenende gab es im Trainingszentrum Groß Dölln gleich doppelt Grund zur Freude. Das Seminar „Beatmungsoptimierung“ fand zum 70. Mal statt. Beim Seminar „Transplantation Operative Procedures“ konnten wir zusammen mit den Teilnehmern bereits die 25. Veranstaltung feiern. Allen Referenten an dieser Stelle einen herzlichen Glückwunsch, für den Mut am Anfang, später die Ausdauer und letztlich die Spuren, die Sie inzwischen im Handeln der vielen trainierten Kollegen hinterlassen haben.
Das Seminar „Beatmungsoptimierung“ von Herrn Prof. Dr. Dr. Burkhard Lachmann, dem Gründer des Trainingszentrums „Medizin im Grünen“, hat in den letzten 10 Jahren quer durch Europa viele Ärzte angezogen und begeistert. Klinische Behandlungsstrategien, wie die lungenprotektive Beatmung sind nicht einfach zu erlernen und mit Erfolg umzusetzen. Hier bedarf es der intensiven Auseinandersetzung mit den pathophysiologischen Grundlagen, mit der fundierten Erfahrung von Spezialisten, mit jedem individuellen Fall. "Meet the expert" – Das ist das Motto, seines dreitägiges Hands–on Intensivseminares, das sich dem Erlernen und Praktizieren der Grundprinzipien einer lungenprotektiven Beatmung in der Intensivmedizin widmet.
Wir freuen uns, dass Herr Professor Lachmann auch im nächsten Jahr wieder Zeit finden wird, um Sie und Ihre Kollegen neu für das Thema Beatmung zu begeistern. Die nächsten Termine stehen bereits fest, und zwar vom 09. – 11.06.08 (OLM-71) und vom19. – 21.11.08 (OLM-72). ...mehr.
Gern machen wir Sie mit dem Aufbauseminar „Jetzt Lassen wir die Luft raus“ vertraut. Eine protektive Beatmungsstrategie hilft bekanntlich, pulmonale und nicht pulmonale Komplikationen der Beatmung zu vermeiden oder zumindest zu minimieren. Auch wenn die Kenntnis dieser Zusammenhänge mit einer beachtlichen wissenschaftlichen Evidenz versehen ist, stellt aber die Implementierung dieses Wissens in die klinische Praxis immer noch eine Herausforderung dar. Anders ist nicht zu erklären, dass der in Erhebungsstudien gefundene Prozentsatz nicht optimal beatmeter Patienten weit über 50 % liegt.
Dieser Chance zur Qualitätsverbesserung widmet sich das vorliegende Seminar.Wissen und Können, fachliche Expertise und methodisches Geschick – zwei Experten und viel Zeit für die Seminarteilnehmer zum intensiven Austausch, zum gemeinsamen Lernen und Handeln. Als Experten für das Fachliche freuen wir uns, Herrn Prof. Ralf Kuhlen aus Berlin gewonnen zu haben. Mit Frau Ortrud Tornow aus Fulda steht ihm eine Spezialistin zur Seite, die sich dem gezielten Vorgehen bei der Implementierung von Leitlinien, von Veränderungen in der täglichen Wahrnehmung und im anschließenden Handeln widmet.
Für die Teilnehmer des ersten Seminars Anfang September war klar - Sie wurden mit notwendigen Grundkenntnissen und praxiserprobten Methoden vertraut gemacht , damit Sie in Ihrem Haus Behandlungspfade erstellen und die typischen Situationen bei der Umsetzung mit Erfolg bewältigen können....mehr
2. Zwei Jubiläen im Doppelpack: 25. TOP-Course und 70. Seminar „Beatmungsoptimierung“
Am vergangenen Wochenende gab es im Trainingszentrum Groß Dölln gleich doppelt Grund zur Freude: Das Seminar „Transplantation Operative Procedures“ erlebte sein 25. Jubiläum. Für Herrn Professor Wolfgang Schareck und sein Team Anlass zur Freude und das Glas zu erheben, zusammen mit den Teilnehmern, die wieder aus vielen europäischen Ländern gekommen waren.
In dieser Seminarrreihe treffen sich bereits seit 1999 dreimal jährlich jungen Chirurgen aus den Transplantationszentren Europas, um die Basistechniken zur Organpräparation, Organentnahme und Organtransplantation zu trainiert. Die nächsten Termine für 2008 stehen bereits fest.
Dem Erlernen chirurgischer Grundfertigkeiten widmet sich auch das Seminar „Grundlagen chirurgische Verfahren 1“. Dieses Seminar wurde speziell für Ärzte in Weiterbildung (AIW) entwickelt. Inhalt und Ziel der Basisweiterbildung (Common Trunk) der chirurgischen Fächer sind die Vermittlung, der Erwerb und letztlich der Nachweis von Basiskenntnissen und Fertigkeiten in den definierten Themenbereichen. Dazu gehören u.a. Hygienemaßnahmen, operative Eingriffe bzw. Operationsschritte, die Wundversorgung und die Verbandlehre.
Dieses Praxis-Seminar richtet sich an Ärzte in Weiterbildung in den chirurgischen Fächern am Beginn der Weiterbildung. Das erste Modul beinhaltet schwerpunktmäßig: die Vermittlung der praktischen chirurgischen Fähigkeiten, das Training von Naht- und Knüpftechniken und die Einführung in die Anastomosetechnik. Sichern Sie sich einen der wenigen noch freien Plätze im nächsten Seminar am 02./03. November.…mehr
3. Neue Themen und Termine:
Das neue Hands–on Seminar „Einführung in die Kinderanästhesie“:
Die Anästhesie von kleinen Kindern ist eine anspruchsvolle Aufgabe: kleine anatomische Verhältnisse, ein von Erwachsenen abweichendes Verteilungsmuster der Flüssigkeitsräume, eine erhöhte Sauerstoffaufnahme und eingeschränkte physiologische Reserven führen in der täglichen Praxis immer wieder zu Komplikationen. Ihre Vermeidung setzt ein profundes Wissen um die Physiologie und Pathophysiologie des kindlichen Organismus voraus.
Die Kinderanästhesie erlebt zur Zeit einen Umbruch: die perioperative Flüssigkeitstherapie steht im Fokus ganz aktueller Veränderungen. Die rapid-sequence-induction wurde neu formuliert. Mit der intraossären Punktion etabliert sich im präklinischen Bereich ein einfacher Zugang zum Gefäßsystem. Die Einführung der Ultraschalldiagnostik in die Kinderanästhesie ermöglicht die Identifikation von neuronalen Strukturen und Gefäßen mit einer bislang nicht gekannten Sicherheit. Die Sonografie ist gerade in der Kinderanästhesie längst auf dem besten Weg zu einem unverzichtbaren Werkzeug zu werden. Ob bei der Punktion großer Venen, Entlastung von Ergüssen oder Identifizierung von Nerven für die gezielte Regionalanästhesie: der Ultraschall ist heute nicht mehr wegzudenken.
Mit diesem Kurs möchten wir theoretisches Grundlagenwissen wiederholen und nachvollziehbar demonstrieren. Die Teilnehmer arbeiten dazu in drei kleinen Gruppen und werden dabei ständig von erfahrenen Kinderanästhesisten angeleitet und unterwiesen. Neue Techniken sollen am In-vivo-Modell trainiert werden, während für die Ausbildung und das Training von Notfallsituationen ein Kinderanästhesiesimulator bereit steht.
Wir wünschen dem Team um Herrn Professor Robert Sümpelmann (Hannover) und Herrn Prof. Jochen Strauß (Berlin) einen guten Start. ...mehr.
Die Fortsetzung der Seminarwoche „Interdisziplinäre Intensivmedizin“:
Am 1. Juli ging sie zu Ende, die erste Seminarwoche zur Interdisziplinären Intensivmedizin. Aus Kliniken in Deutschland, Österreich und der Schweiz waren 30 wissbegierige Ärztinnen und Ärzte nach Groß Dölln gekommen. Das akute Lungenversagen, die Sepsis, das Thoraxtrauma und die Hämostasestörungen - das waren die vier Themen, zu denen man sich mit den Experten traf. Im Lehr-OP, am In-vivo Modell wurde gemeinsam diagnostiziert und um die passende Therapie gerungen. Später, beim kulinarischen Ausklang im Grünen, wurde noch lange geredet, über die Arbeit, über Privates. Platz und Zeit waren genügend, um den Argumenten der Referenten zu folgen, sie im Detail zu hinterfragen, es selbst zu probieren und den eigenen Standpunkt zu finden.
Dazu zeigte sich die Schorfheide zur besten Jahreszeit und ein rechtzeitig, mit dreimal Sonne ausgefülltes „Wetterfax“ war die Versicherung zum Wohlfühlen im Grünen. Am dritten Tag, zum Bergfest, fand sich auch Zeit, gemeinsam die Schorfheide und den Döllnsee zu genießen. Eine Döllnsee-Ralley stand auf dem Programm – die beiden Teams „Herz“ und „Lunge“, wetteiferten zu Rad und im Paddelboot. Kopf und Muskeln waren gefordert, „Prima, diese Ruhe und ungestörte Natur…“ nur eine von vielen Dankesmeldungen danach.
Am Ende war man gemeinsam ein Stück des Weges gegangen. Das Wohlempfinden war ein einhelliges, die ausführliche Evaluierung gibt Aufschluss darüber – das Urteil am Ende: „Dieser Start war sehr gut (1,28), wann kann ich meine Kollegen vorbeischicken?“ Wer Eins sagt, sollte nicht scheuen weiter zu zählen. Die Entscheidung war auf dem Weg – die neuen Termine für 2008 sind gefunden – einmal vorsommerlich am 23. bis 27. Juni und dann zum Sommerausklang, am 08. bis 12. September 2008. Anmeldungen werden ab sofort entgegen genommen. …mehr.
4. Für Kurzentschlossene - Last Minute Nachlass!!!
„Intensivmedizinisches Management von kritisch kranken Kindern – Ein Seminar für Fortgeschrittene“
Bei Anmeldung bis zum 10. Oktober sparen Sie 40 €.
Termin: 25.-26. Oktober 2007 (FMK-17)
Referenten: Dr. med. Thomas Schaible
Dr. med. Steffen Hien
Michael Bender
„Chirurgie für Einsteiger - Grundlagen chirurgische Verfahren 1 - (Common trunk)“
Bei Anmeldung bis zum 10. Oktober sparen Sie 35 €.
Termin: 02. – 03. November 2007 (CHE-02)
Referenten: Dr. med. Klaus Dommisch, Schwerin; Dr. med. Jörg Sauer, Schwerin
„Goal-directed Therapie der Sepsis“(SEP)
Bei Anmeldung bis zum 16. Oktober sparen Sie 40 €.
Termin: 17. – 18. November 2007 (SEP-10)
Referenten: Prof. Dr. med. Ralf Kuhlen, Prof. Dr. med. Andreas Meier-Hellmann, PD Dr. med. Daniel Reuter, Dr. med. Jens Kubitz , Dr. med. Volker Eichhorn, Dr. med. Falk Schmidt
4. Für Kurzentschlossene - Last Minute Nachlass!!!
„Intensivmedizinisches Management von kritisch kranken Kindern – Ein Seminar für Fortgeschrittene“
Bei Anmeldung bis zum 10. Oktober sparen Sie 40 €.
Termin: 25.-26. Oktober 2007 (FMK-17)
Referenten: Dr. med. Thomas Schaible
Dr. med. Steffen Hien
Michael Bender
„Chirurgie für Einsteiger - Grundlagen chirurgische Verfahren 1 - (Common trunk)“
Bei Anmeldung bis zum 10. Oktober sparen Sie 35 €.
Termin: 02. – 03. November 2007 (CHE-02)
Referenten: Dr. med. Klaus Dommisch, Schwerin; Dr. med. Jörg Sauer, Schwerin
„Goal-directed Therapie der Sepsis“(SEP)
Bei Anmeldung bis zum 16. Oktober sparen Sie 40 €.
Termin: 17. – 18. November 2007 (SEP-10)
Referenten: Prof. Dr. med. Ralf Kuhlen, Prof. Dr. med. Andreas Meier-Hellmann, PD Dr. med. Daniel Reuter, Dr. med. Jens Kubitz , Dr. med. Volker Eichhorn, Dr. med. Falk Schmidt
5. Für Sie gelesen:
Innovationen:
1. Europäischer OP – Vergleichsring - Mehr Effizienz im OP!
[10.09.2007 , inspring-health.de]
Der 1. Europäische OP – Vergleichsring bietet Krankenhäusern die Möglichkeit, Analysen der Performance im eigenen OP – Bereich durchzuführen und die Ergebnisse mit anderen zu vergleichen. Mit dem 1. Europäischen OP – Vergleichsring haben Krankenhäuser die Möglichkeit herauszufinden, ob ihr OP – Bereich im direkten Vergleich mit anderen Häusern wettbewerbsfähig ist und wo Potentiale für die Optimierung von Prozessen liegen. ...mehr.
Pflegeroboter stoßen auf Skepsis
[HANDELSBLATT, Montag, 10. September 2007, 09:43 Uhr]
Die Informationstechnologie wird 2020 viele neue Möglichkeiten in der Gesundheitsvorsorge und für die Behandlung von Krankheiten eröffnen. Das zeigt eine neue Delphi-Studie des Fraunhofer ISI. Aber nicht alles was technisch möglich sei, werde sich auch durchsetzen, sagen die Karlsruher Forscher....mehr.
Mediziner setzen immer stärker auf narbenfreie Operationen.
[Publikation: kma heute]
Von 2008 an seien vermehrt einfache Bauchraum- Operationen mit einem Zugang über die Scheide zu erwarten, sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Endoskopie, Prof. Jürgen Hochberger, während eines Fachkongresses am Freitag in Bochum. Männer müssten vielleicht noch zwei Jahre warten, bis Wege über Darm oder Magen sicher erprobt seien. ...mehr.
Qualitätsmanagement:Bruchlandung im OP
[27.08.2007 , doccheck.com]
In den letzten Jahrzehnten hat die Zahl der Flugzeugunglücke immer mehr abgenommen. Die Regeln in der Kommunikation und der Früherkennung von Fehlern will nun auch die Medizin nutzen, um falsche Entscheidungen, Nachlässigkeiten im OP und am Krankenbett zu verhindern. ...mehr.
Studie: Kommunikative Fähigkeiten vermeiden Patientenbeschwerden
[07.09.2007 , Deutsches Ärzteblatt]
Montreal – Kommunikation ist ein wichtiger Bestandteil der ärztlichen Kunst. Wer im Studium den Umgang mit dem Patienten nicht gelernt hat, sieht sich im späteren Berufsleben häufiger mit Patientenbeschwerden konfrontiert. ... mehr.
GesundheitspolitikFTD: Unikliniken sind zu schwerfällig
[06.09.2007 , finanztreff.de]
Die Unikliniken stecken in der Misere: Sie agieren unflexibel, stehen oft unter politischem Einfluss - und ihre Strategien sind falsch. Trotzdem zögert der Staat, die medizinischen Kolosse in den Markt zu entlassen.
Die Riesen kämpfen. Mit neuen Konzepten versuchen die Unikliniken, sich aus ihrer Abhängigkeit von der Politik zu lösen...mehr.
Arbeitszeit der Krankenhausärzte in Deutschland: Erste Ergebnisse einer bundesweiten Erhebung im Herbst 2006
[06.09.2007 , Deutsches Ärzteblatt]
Einleitung: Ziel der Analyse war es, die Arbeitszeit an Werktagen und die Zahl der Bereitschaftsdienste pro Monat von Krankenhausärzten zu erfassen sowie Gruppen mit deutlicher Arbeitszeitbelastung zu identifizieren. Methoden: Die gewichteten Daten der bundesweiten Erhebung „Arbeit, Gesundheit und Gesundheitsverhalten der Krankenhausärzte und -ärztinnen 2006“ wurden ausgewertet. ...mehr.
| Dr. Heiko Ziervogel Geschäftsführer |
Sybille Kresse Kursorganisation |
Nicole Mack Vertriebsassistenz |
| HCx Consulting GmbH Trainingszentrum Gross Dölln Döllnkrug 2, D-17268 Templin / OT Groß Dölln Tel.: +49 39882 49918 Fax: +49 39882 49919 E-Mail: training@medizin-im-gruenen.de www.medizin-im-gruenen.de |
Sie erhalten diese E-Mail, weil Sie der Zusendung von Informationen des Trainingszentrums Groß Dölln zugestimmt haben. Dies wurde entsprechend §4 Teledienstedatenschutzgesetz protokolliert. Natürlich können Sie diesen Newsletter jederzeit abbestellen. Senden Sie uns eine E-Mail mit dem Vermerk "abbestellen" an info@medizin-im-gruenen.de |