"Jetzt lassen wir die Luft raus …!" (LBA)
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Teamtraining für Verantwortungsträger im Bereich der Intensivmedizin zur erfolgreichen Umsetzung eines klinischen Behandlungspfades zur lungenprotektiven Beatmung
Respiratorische Störungen sind ein wesentlicher Inhalt der modernen Intensivtherapie, so dass die Beatmung eines der wichtigsten Therapieprinzipien darstellt, häufig sogar als Definitionskriterium der Intensivtherapie verwendet wird. Trotz der zweifelsfrei lebensrettenden und -erhaltenden Effekte ist heute evident, dass Beatmung auch relevante Nebenwirkungen mit sich bringt, die zur Prognose eines Intensivpatienten ganz wesentlich beitragen. Eine protektive Beatmungsstrategie hilft, pulmonale und nicht pulmonale Komplikationen der Beatmung zu vermeiden oder zumindest zu minimieren. Auch wenn die Kenntnis dieser Zusammenhänge mit einer beachtlichen wissenschaftlichen Evidenz versehen ist, stellt aber die Implementierung dieses Wissens in die klinische Praxis immer noch eine Herausforderung dar. Anders ist nicht zu erklären, dass der in Erhebungsstudien gefundene Prozentsatz nicht optimal beatmeter Patienten weit über 50 % liegt. Dieser Chance zur Qualitätsverbesserung widmet sich das vorliegende Seminar. Die Beatmung beim akuten respiratorischen Versagen wird in seiner ganzen Breite, beginnend beim pathophysiologischen Hintergrund über die klinischen Daten bis hin zur erfolgreichen Umsetzung der Leitlinie im klinischen Alltag behandelt.
Um Veränderungsprozesse erfolgreich in der Klinik einzuführen bedarf es neben der fachlichen Kompetenz einer klaren Strategie. Die dazu nötigen Methoden und individuellen Fähigkeiten werden entsprechend den typischen Phasen eines Veränderungsprozesses gemeinsam erarbeitet und an Fallbeispielen trainiert. Durch die notwendigen Grundkenntnissen und die Anwendung von praxiserprobten Methoden werden Sie in die Lage versetzt, mit einem vertretbaren Zeitaufwand in Ihrem Haus Behandlungspfade zu erstellen und die typischen Situationen bei der Umsetzung zu bewältigen.







